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Die besten Tools für Selfpublisher und Buchautoren

1. Organisiere deinen Tag mit To-Do-Listen

Wenn du schon einmal eine Power-Point-Präsentation ausarbeiten musstest, hast du vielleicht einfach drauf los geschrieben. Ohne Struktur und Organisation hat sich die Präsentation verlaufen und du musstest wieder von vorne beginnen. Genau so verhält es sich bei deinen Buchprojekten: Nur mit guter Organisation und mit Zielen kannst du deine Bücher zügig schreiben.


Wenn du dir jeden Tag eine Liste an Aufgaben erstellst, wirst du besser organisiert sein und effizienter arbeiten. Heutzutage geht das mit digitalen Programmen wie dem einfachen Trello (kostenlos) oder dem ausgefeilteren Taskworld (für einige Tage kostenlos). Beide Tools ermöglichen es dir, für dich oder für Mitarbeiter deines Projekts Notizen zu erstellen. Du weißt damit, welche Aufgaben gerade bei deinem Projekt anstehen und welche von dir oder anderen erledigt werden. Positiv ist, dass du Dateien zu deinen Notizen hinzufügen kannst (Bilder, Dokumente,...). Da beide Programme auch als Applikationen angeboten werden, kannst du von überall auf die abgespeicherten Informationen zugreifen.


Für Ghostwriter können diese Programme interessant sein, wenn der Auftraggeber an einigen Aufgaben mitarbeitet (beispielsweise an der Recherche oder Interviews) bzw. mehrere Personen das Buch in Auftrag geben (zum Beispiel eine Familie, die ihre Geschichte veröffentlichen will). Die Auftraggeber können so Material an den Ghostwriter schicken und Aufgaben definieren.


Für Selfpublisher und Autoren können solche Programme zur Kommunikation mit anderen Projekt-Mitarbeitern dienen. Hier können sie Aufgaben mit Designern, Illustratoren und Lektoren teilen und sich mit ihnen zeitlich gut abstimmen.

2. Verwalte mehrere oder größere Projekte mit einer Projektmanagement-Software

Sobald du gleichzeitig an mehr als einem Projekt oder umfangreicheren Büchern schreibst, lohnt sich die Organisation mit einer Projektmanagement-Software. Mit solchen Programmen teilst du deine Projekte in kleinere Teile ein und machst sie damit überschaubar und organisierbar. Mit der festgelegten Struktur arbeitest du dein Projekt ab. Indem du dir Meilensteine und Deadlines setzt, behältst eine visuelle Kontrolle über deine Bücher.

Ich verwende Agantty (kostenlos), denn die Organisation in Form von Charts bin ich aus meiner früheren Firma gewohnt. Wer es lieber visueller mag, kann Programme wie Meistertask (kostenlos) verwenden. Mit beiden Programmen kannst du wiederum Mitarbeiter einladen, an deinem Projekt mitzuarbeiten oder es mit ihnen teilen. Meistertask ist auch als Applikation erhältlich.


Diese Programme „zwingen“ dich quasi dazu, dir deine zeitliche Organisation im Detail zu überlegen und die einzelnen Schritte für die Abwicklung deines Buchprojekts zu organisieren. Sobald ich mich daran setze, fallen mir noch Aufgaben ein, die ich ohne die Hilfe dieser Programme übersehen hätte. Die Zeit der Planung und Strukturierung solltest du dir in den zwei beschriebenen Situationen unbedingt nehmen. Vielfach schreiben wir einfach drauf los und sind frustriert, dass dabei nichts weiter geht. Nutze deine Zeit ab jetzt besser und organisiere dich mit diesen Tools!

3. Entwickle deine Buchidee mit einer Mind-Map


Ausgehend von deinem Buchthema erstellst du in der Phase der Ideenfindung eine sogenannte Mind-Map. Dabei handelt es sich um ein Diagramm, das dir in Form eines digitalen Baums dein Thema (Stamm), deine Hauptideen (Zweige) und Nebenideen (Äste) darstellt. Eine Mind-Map hilft dir dabei, deine Ideen weiterzuentwickeln.


Du organisierst dir dazu einen digitalen Helfer wie Mind Map Online (kostenlos) oder das beliebte Canva (kostenlos).

Erstelle das Thema im Zentrum. Organisiere nun ausgehend von deinem Stamm, also deiner Idee, alle Haupt- und Nebenthemen. Entwickle diejenigen weiter, bei denen du natürlicherweise weitere Gedanken hast und ein guter Flow entsteht. Lass die Mind-Map für einige Minuten liegen und mach etwas anderes. Dein Gehirn denkt während einer längeren Pause oder einer Bewegung noch einmal über deine Ideen nach. Komm dann auf die Mind-Map zurück und ergänze sie gegebenenfalls.


Canva kannst du als Applikation herunterladen und von überall benutzen. Persönlich brauche ich in dieser Phase echtes Papier und setze deshalb nicht auf die digitalen Tools. Meine Mind-Maps zeichne ich mir auf Flipcharts auf und hänge sie für mich gut sichtbar auf. Du kannst dir deine digital erstellten auf beiden Programmen ausdrucken. So hast du deine Ideen immer im Auge und kannst sie vor dem eigentlichen Schreiben überarbeiten.


4. Überprüfe die Lesbarkeit deines Texts


Für dein Buch hast du dir eine bestimmte Zielgruppe ausgewählt oder diese definiert. Du weißt, wie sie tickt und was sie von deinem Buch (sprachlich) erwartet. Das Textanalyse-Tool ist mein absolutes Lieblingstool, wenn es um die Kommunikation mit der Zielgruppe des Buchs geht!


Dieses Tool zeigt dir den sogenannten Lesbarkeitsindex eines Texts an. Es gibt an, für welche Zielgruppe dein Text passend wäre: Passt die gewählte Sprache für deine Zielgruppe oder ist sie für diese zu schwierig zu verstehen?


Sprache hat verschiedene Ebenen an Komplexität. Haben deine Leser keinen besonders hohen Bildungsgrad, arbeite mit einfacher Sprache und Sätzen. Sind deine Leser besser gebildet, kannst du dein Buch in anspruchsvollerer Sprache halten.


Ein Punkt ist klar: Schreibst du am Bildungsgrad deiner Leser vorbei, verlierst du sie. Setze das Textanalyse-Tool deswegen vor der Veröffentlichung deines Buchs ein, um du die Tauglichkeit deines Texts für deine Zielgruppe zu überprüfen.


5. Erhöhe für deine Zielgruppe das Lesevergnügen

Bei den meisten Büchern gibt es ein kleines Set an Schlüsselwörtern, die sich im Text wiederholen. Dreht sich dein Buch beispielsweise um das Thema „Ketogene Diät“, so wirst du das Wort „Diät“ nicht tausende Male wiederholen, sondern nach Abwandlungen dieses Begriffs suchen.

Schon vor dem eigentlichen Schreiben suchst du dir in einem Synonym-Wörterbuch mögliche verwandte Ausdrücke heraus, um Abwechslung in deinen Text zu bringen. Das erhöht nicht nur für dich das Schreiben, sondern für deine Zielgruppe auch das Lesevergnügen. Besonders gerne verwende ich das Woxikon, Phrasen und Redensarten (alle kostenlos).

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