Autorenblog: 17 Tipps für bessere Blogbeiträge

Mit diesen Tipps & Tools bessere Blogbeiträge schreiben

Wer einen Autorenblog führt, kommt manchmal ganz schön ins Schleudern. Wie schafft man es, regelmäßig interessante Blogbeiträge für seine Zielgruppe zu schreiben? Und vor allem solche Hammer-Inhalte, die Google auch noch in den ersten Suchanfragen anzeigt?

Hier sind die Geheimtipps aus meiner Tool-Kiste, die dich als Autor mit Autorenblog unterstützen und dir das Leben vereinfachen.

Blog-Inhalte finden

Den Wunschleser im Hinterkopf behalten

Versetze dich beim Aufbau und bei der Wahl deiner Blogbeiträge in deinen Wunschleser.

Welche Inhalte würde er gerne auf deinem Blog lesen? Gehe immer von deinem Leser aus.

Alternativ kannst du dich auf bestehende Insights von deinen Social Media Konten und deiner Webseite stützen. Sie geben Informationen zum Geschlecht, Alter, Wohnort und Interessen deiner Follower und Webseitenbesucher.

Suche diese Informationen zusammen und erstelle ein detailliertes Wunschleser-Profil. Um ein gutes Wunschleser-Profil zu erstellen, lies diesen BEITRAG.

Feedback aus Social Media Kanälen aufnehmen

Im Austausch mit deinen Lesern und Followern bekommst du auf Social Media regelmäßiges Feedback und Kommentare zu deinem Autoren-Auftritt und zu deinen Büchern. Nutze diese Anregungen, um Themen für deinen Blog zu schreiben.

Möchtest du tiefer in die Materie eintauchen, gehe deine Insights durch: Welche Beiträge erhalten die meisten Interaktionen und Shares?

Mache dir eine Liste und schreibe auf deinem Blog ausführlichere Inhalte.

Rezensionen durchsehen

Sich die Rezensionen zu den Büchern regelmäßig durchzusehen, ist wichtig.

Bei Amazon können Leser im Genre oder im Stichwort nach den Bewertungen filtern. Gerade auf die kritischen Kommentare sollte ein Kommentar von deiner Seite folgen.

Möglicherweise stellen die Leser Fragen zum Inhalt des Sachbuchs oder zur Handlung und den Charakteren des Romans. Nimm diese Leserstimmen in Blog-Beiträge auf und gehe näher auf dein Buch ein.

Feedback von Veranstaltungen übernehmen

Bei live-Lesungen, online Lesungen oder anderen Events bekommst du von deinen Lesern wertvolles Feedback.

Im besten Fall gibst du ihnen einen Fragebogen mit offenen Fragen und bittest sie am Ende deiner Veranstaltung um ihre schriftlichen Kommentare. Baue diese Inhalte in deinen Blog ein.

Weitere Inspirationsquellen nutzen

Suchanfragen von Google und von Tools wie anwerthepublic lassen sich gut für weitere Inhalte nutzen.

Nehmen wir als Beispiel eine Autorin eines Liebesromans. Answerthepublic spuckt die meisten Suchanfragen zu diesem Stichwort in einer anschaulichen Grafik aus.

Mit dieser Unterstützung lassen sich garantiert bessere Blogbeiträge schreiben!

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Bessere Blogbeiträge schreiben

Länge und Regelmäßigkeit der Inhalte bestimmen

Verschiedene Studien wie diese stellten fest, dass Blogartikel mit mindestens 1.000 Wörtern gut bei Google ranken. Das Tool Yoast hilft nicht nur bei der Optimierung der Beiträge, sondern auch beim Wörterzählen.

Für Wordpress-User ist Yoast ein Plugin. Alle anderen Webseiten-User können den Link aufrufen und zuerst ihre Blogbeiträge schreiben und dann zählen lassen.

Google ist eine Suchmaschine und zeigt längere Inhalte besser in den Suchanfragen an. Längere Texte werden von Google besser interpretiert und zugeordnet.

Es lohnt sich deshalb, alle Blogbeiträge mit mindestens 1.000 Wörter zu schreiben.

Ablenkungen reduzieren

Es gibt Unmengen an Tools, die beim Schreiben Ablenkungen ausschalten und dich auf deinen Texten fokussieren lassen. Man muss sie sich nicht installieren, sondern nur zwei einfache Tipps befolgen: Das Wifi deaktivieren, alle Internetseiten zumachen und sich eine Stoppuhr stellen.

Unsere Konzentrationsspanne liegt als Menschen bei etwa 30 Minuten. Das bedeutet: Für 30 Minuten konzentriert arbeiten, eine Pause machen und dann wieder weiterarbeiten. Wer mehr Kontrolle braucht, kann den Tomato-Timer verwenden. Er richtet sich nach dieser Aufmerksamkeitsspanne und macht nach 25 Minuten eine fünfminütige Pause.

Blog-Inhalte überarbeiten

Korrektur-Tools einsetzen

Zuerst die Blogbeiträge schreiben und dann erst optimieren - das ist die beste Vorgehensweise, um fokussiert zu arbeiten und sich beim Erstellen der Inhalte nicht mit Keywörtern und anderen Optimierungen herumplagen zu müssen. Um die Beiträge auf Herz und Nieren zu prüfen, jagst du sie durch eine Rechtschreibprüfung.

Die typischen Textverarbeitungsprogramme wie Word und Open Office haben diese eingebaut. Damit reduzieren sich Fehler um 80%. Wer es noch besser machen möchte, kann seine Texte mit der Rechtschreibprüfung vom Duden überprüfen. Die kostenlose Version erlaubt eine Prüfung von 800 Wörtern und ist für die meisten Texte ausreichend.

Mit dieser Prüfung kannst du automatisch bessere Blogbeiträge schreiben!

Füllwörter herausnehmen

Damit Google die Blogbeiträge besser versteht, müssen alle Füllwörter rausgenommen werden.

Tools wie das Textanalyse-Tool überprüfen deine Texte und zeigen die unwichtigen Füllwörter an. Sie geben die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Texts im Web an.

Mit diesem Feedback lassen sich deine Blogbeiträge wunderbar für Webseiten-Besucher optimieren und verständlicher texten.

Duplicate Content reduzieren

Google mag doppelte Inhalte nicht und stuft solche Seiten in den Suchergebnissen herunter.

Es kann sein, dass du mit deinem Beitrag den Inhalt andere Blogbeiträge teilweise oder ganz übernimmst, ohne dass es dir bewusst ist. Siteliner ist ein Tool, das doppelte Inhalte auf deiner Seite aufspürt. Mit diesem Feedback kannst du deine Beiträge anders texten und vermeiden, dass Google dich durch den Duplicate Content im Ranking herunterstuft.

Zwischenüberschriften suchen

Das KISS-Prinzip hilft hier, bessere Blogbeiträge zu erstellen. Keep it simple and stupid - halte es einfach und dumm. Das bedeutet, dass Leser und Scan-Leser den Inhalt des Texts verstehen.

Erzähle dir gedanklich, was du gerade beschreibst, und tippe eine kurze Zusammenfassung herunter. Im besten Fall enthält die Zwischenüberschrift noch dein wichtigstes Keywort (siehe vorheriger Abschnitt).

Texte lesefreundlich und mobil gestalten

Um den Lesefluss für die Besucher des Blog-Beitrags einfach zu gestalten, setzt du auf Absätze und Leerzeilen. Nach drei bis vier Sätzen einen Absatz oder eine Leerzeile einzubauen ist eine gute Devise. Wichtige Wörter in fett hervorzuheben, hilft den Scan-Leser, den Inhalt des Beitrags auf einen Blick zu erkennen.

Viele Besucher lesen die Beiträge auf ihrem Smartphone und nicht am Desktop: Beide Techniken helfen, den Leser auf dem kleineren Smartphone-Schirm gut durch den Beitrag zu leiten.

Blogbeiträge für das Web optimieren

Keywörter suchen

Wenn der Blog-Beitrag erstellt ist, geht es ans Eingemachte: Der Beitrag braucht ein Keywort, auf den er optimiert wird. Das Keywort ist meist nicht ein Wort, sondern eine längere Wortkombination (long tail keyword).

Es gilt, sich in die Perspektive des Besuchers zu versetzen: Mit welchem Keywort könnte er bei Google suchen, um auf den Beitrag zu stoßen? Man kann die Suche händisch in der Google-Suchbox durchführen und passende Wörter finden.

Daneben gibt es Keywort-Tools wie kwfinder oder neilpatel, mit denen sich Zeit sparen lässt. Ist das Keywort bestimmt, wiederholt man es ein paar Mal im Beitrag (Überschriften, Zwischenüberschriften, Absatz-Text), um Google das Keywort zu verdeutlichen. Yoast ist ein gutes Tool, das Auskunft über die ausreichende Verwendung des Keyworts gibt.

HTML-Struktur einbauen

Jeder Blog-Beitrag braucht einen logischen Aufbau, damit Google ihn besser in den Suchanfragen der Leser anzeigt.

Für den Aufbau reichen H1-, H2- und H3-Tags. H1 für den Titel des Beitrags, H2 für Überschriften und H3 für Zwischenüberschriften. H2- und H3-Ebenen können mehr als einmal verwendet werden. H1-Ebenen nur einmal. Wer ein Tool möchte, kann die Seite des Blogbeitrags hier durchanalysieren.

Bilder komprimieren

Blog-Beiträge haben Bilder, die bei Social Media und besonders bei Pinterest zum Einsatz kommen. Gleichzeitig zeigt Google Seiten, die schnell laden, in den vorderen Suchen an und stellt langsamere Seiten nach hinten.

Bilder blähen das Volumen des Beitrags auf. Sie sollten auf das kleinstmögliche Volumen reduziert werden. Ein gutes Tool ist tinypic. Man legt sich einen Ordner für die Bilder und eine für die komprimierten Bilder an und speichert letztere im zweiten Folder ab. Die Ladezeiten der Seite lassen sich mit Tools wie diesem überprüfen.

Bitte nicht nur die Desktop-Version, sondern auch die mobile Version der Seite des Blogbeitrags überprüfen. Viele Besucher lesen die Inhalte auf ihren Smartphones und bessere Blogbeiträge sind für die mobile Version getestet und optimiert.

Datei-Namen und Alt-Texte für Bilder optimieren

Bilder und Fotos sind Teil der Blog-Beiträge. Um Google zu helfen, sie gut zum Thema des Beitrags zuzuordnen und den Beitrag insgesamt zu verbessern, arbeitet man mit klingenden und passenden Datei-Namen und Alt-Texten.

Hier geht es wieder um den gleichen Punkt wie bei den Keywörtern: Welche werden eher von den Lesern eingegeben und welche nicht? Diese Keywörter speichert man für das Bild oder Foto als Dateinamen ab und hinterlegt es im Webseiten-System als Alt-Text. Mit Dateinamen wie „12355x4.jpg“ fängt Google nicht viel an. Bilder ohne Alt-Texte werden weniger indiziert als solche mit Alt-Texten.

Email-Teaser einbauen

An einem guten Blog-Beitrag bleiben die Leser länger hängen und lesen ihn sich von A bis Z durch. Im Text kann man die Besucher des Beitrags auf andere Angebote oder seinen Teaser hinweisen und so die Email-Adressen für weiteren Kontakt einsammeln. Der Email-Teaser sollte überzeugend sein und durch den Text Aufmerksamkeit erzeugen. Dazu empfehle ich keinen Generator, sondern eine rechtliche Anleitung wie diese hier.

In Zukunft bessere Blogbeiträge schreiben

Was denkst du: Wie sehr hilft dir dieser Beitrag, damit du in Zukunft bessere Blogbeiträge für deinen eigenen Autorenblog schreiben kannst? (Kleiner Tipp am Rande: Stelle am Ende deines Beitrags wie in diesem hier eine offene Frage oder mach einen Call-To-Action, damit Leser mehr als nur Lesen machen.)

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