3 Gründe, die gegen Linktree auf Instagram sprechen

Was ist Linktree?

Instagram wurde mit dem Ziel programmiert, den Besucher eines Instagram-Profils auf ein Angebot aufmerksam zu machen: nämlich auf das beste und aussagekräftigste. Von Beginn an plante Instagram, dass Instagram-Profil-Besitzer in ihrer Bio nur einen Link anführen.

Doch manchmal wollen Instagram-Profil-Besitzer ihren Besuchern mehr als einen Link anzeigen: Sie haben mehr als ein Angebot, auf das sie verlinken bzw. zu dem sie die Besucher hinführen möchten.

Linktree stellt für diese Situation eine Möglichkeit dar. Es handelt sich dabei um eine Platzhalter-Webseite, die Instagram-Profil-Besitzer in ihre Bio einbauen können.

Der Instagram-Profil-Besitzer konfiguriert auf linktr.ee seine Angebote und sucht sich ein Hintergrund-Theme aus.

Linktree Übersicht.png
Linktree Themen.png

Dann bindet er den Link linktr.ee/username in seine Bio auf Instagram ein. Klicken Besucher auf diesen Link, bekommen sie einen Überblick über das gesamte Angebot.

Linktree2.png

Einige Instagram-User verwenden Linktree, weil sie keine eigene Webseite mit Angeboten haben. Linktree ist in diesem Fall eine gute Möglichkeit.

In allen anderen Fällen ist es keine gute Möglichkeit.



Hier sind die drei Gründe, die gegen Linktree auf Instagram sprechen.

1. Linktree führt den Traffic nicht auf deine Webseite

Wenn der Besucher deines Instagram-Profils auf den Linktree-Link in deiner Bio klickt, ist der Traffic bei Linktree. Erst wenn den Besucher eines deiner Angebote in der Linktree-Übersicht anspricht, klickt er weiter. Und kommt erst dann auf deine Webseite.

Warum also Linktree diesen Traffic geben?

Jeder Webseiten-Besitzer will Traffic auf seiner Webseite. Denn Traffic bringt Besucher, Likes, Kommentare, Empfehlungen, neue Kontakte, Verkäufe und mehr.

Google rankt Webseiten mit mehr Traffic höher. Und mit einem höheren Ranking sehen mehr Menschen deine Webseite und Angebote.



Wie kannst du den Traffic zu dir generieren?

Bau dir einen eigenen “Link-Tree” über eine Seite, die du auf deiner Domain versteckst. Den Link zu dieser Seite hinterlegst du in deiner Instagram-Bio. Immer dann, wenn einer User darauf klickt, hast du ihn auf deiner Webseite. Du schlägst damit zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Der Traffic ist auf deiner Webseite.

  • Der User ist auf deiner Webseite und sieht dein komplettes Menü und deine Angebote.

Pro-Tipp für deinen Link-Tree auf deiner eigenen Webseite

Verlinke die Angebote, die direkt auf deiner Webseite sind, im gleichen Fenster. So bleibt der User im gleichen Fenster und auf deiner Webseite. Die anderen Angebote, die auf einer anderen Webseite liegen (beispielsweise Youtube-Trainings-Videos, externe Shops,…), verlinkst du auf ein neues Fenster.

Die meisten Webseitensystem können das. Wenn du dein Webseitensystem noch nicht kennst, dann mach dich mit ihm vertraut, damit du user-freundlich arbeiten kannst.

Sieh dir meine Seite als Beispiel an: https://www.texthungrig.com/autorenpower. Das Beste daran: Ich habe volle Kontrolle darüber, was auf dieser Seite steht.

Ein anderes tolles und ansprechendes Beispiel kam von Melanie von textgespuer: https://www.textgespuer.at/navigation. Sie hat ihren Link-Tree mit dem Word-Press Plugin WPBakery erstellt.



2. Neue Instagram-User wissen nicht, was Linktree ist

Wenn du weißt, worum es sich bei dem Linktr.ee-Link handelt, bist du wahrscheinlich schon länger auf Instagram.

Viele neue Besucher kennen Linktr.ee nicht. Das heißt: Sie erkennen in dem Link nicht, dass es sich um dein Angebot handelt.

Selbst wenn du einen Handlungsaufruf wie beispielsweise “Klicke hier für meine Bücher” vor dein Angebot setzt, werden nur die User drauf klicken, die Linktree bereits kennen. Die anderen klicken und klicken nicht.

Noch weniger empfehlenswert ist die Kombination Linktree ohne Handlungsaufruf. Ich habe keine Statistiken dazu, aber ich bin mir sicher, dass die Klick-Rate deutlich sinkt. Neue User werden bei dieser Kombi nicht klicken. Denn sie setzen den Link nicht mit dir in Verbindung.

3. Linktree schadet deinem Branding.

Linktree hat einige Themes, die du für deinen Linktree verwenden kannst. Doch sie lassen sich nicht auf deine Farben und deine Schriftarten anpassen.

Du verwendest, was Linktree hat.

Baust du dir deinen eigenen Link-Tree auf deiner Webseite, so kannst du die Schriftarten, Farben und sogar Fotos verwenden, die deiner Marke entsprechen. Deine Marke und dein Branding werden erkannt.

Hinweis:

Über Instagram muss das Impressum deiner Webseite mit einem Klick erreichbar sein. Baue es deswegen auf deinen eigenen Link-Tree ein, beispielsweise unterhalb des Link-Trees.


Fazit

  • Du hast keine eigene Webseite: Verwende Linktree und bau einen Call-To-Action ein, damit der User darauf klickt: “Klicke hier für meine Bücher”, “Lies meine Bücher hier”, “Kauf meine Bücher hier”, “Meine Bücher gibt*s hier”,…

  • Du hast eine eigene Webseite: Bau dir auf deiner eigenen Webseite einen gebrandeten Link-Tree mit deinen besten Angeboten.

  • Mach dich sympathisch und bau eine kurze Bio über dich ein.

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